5 Möglichkeiten, einen Yogablock zu nutzen

Blöcke sind für mich zu liebgewonnenen Begleitern in der Asanapraxis geworden und ich nutze sie auch im Unterricht ganz oft. Nicht, weil ich glaube dass wir perfekte Asanas ausführen müssen, um gesund und erleuchtet zu werden, sondern weil sie tolle Möglichkeiten bieten, unseren Körper in der Asanapraxis zu kräftigen, herauszufordern und zu unterstützen.

Heute möchte ich dir 5 Arten vorstellen, wie du Blöcke in deiner Praxis nutzen kannst.

Mit diesem Artikel möchte ich dich dazu anregen, kreativ und frei Dinge für deine Praxis zu nutzen, seien es Blöcke oder Bücher, Yogabolster oder Sofakissen, Gurte oder Bademantelgürtel. Es ist also nicht notwendig, bestimmte Hilfsmittel zu kaufen 🙂

  • Gewicht

Yogablöcke, v.a. wenn sie aus Kork oder Holz sind, haben ein Gewicht von etwa 1/2 Kilo. Damit lassen sie sich gut einsetzen, um die Muskulatur der Hände, Arme, rund um den Schultergürtel und im Rücken zu kräftigen.

Beispiel: In Utkatasana halte einen Block zwischen deinen Händen und bring die Arme über Kopf. Das bereitet den Rückenstreckern mehr Arbeit als die Arme allein auszustrecken. Wenn du zusätzlich den Schultergürtel kräftigen möchtest, drück den Block dabei zusammen, so fest du kannst.

  • Feedback für die richtige Ausrichtung

Manchmal ist es schwierig, in einer bestimmten Haltung die Ausrichtung des Beckens oder der Schultern zu erspüren. Beispiel: Versuch zB mal Krieger 3 mit einem Block auf dem unteren Rücken, dann merkst du gleich ob das Becken neutral ist oder ob du zu einer Seite kippst.

  • Koordinationstraining

Koordination können wir zB mit Hilfe von instabilen oder ungewohnten Untergrund üben. Beispiel: Stell in der Schulterbrücke einen Fuß oder in der Brettstellung eine Hand auf einen Block und versuche, beide Körperhälften auf einer Höhe zu balancieren.

  • Unterstützung für restorative Positionen

Blöcke sind, genau wie Decken und Bolster, wichtige Helfer im erholsamen, restorativen Yoga. Beispiel: Leg zwei Blöcke quer auf die Matte und platziere deine Füße darauf in Savasana. Damit erreichst du eine sanfte Umkehrstellung in den Beinen, die deine Entspannung unterstützt.

  • um den Boden näher zu bringen

Zu guter Letzt soll natürlich auch der klassische Zweck der Yogablöcke nicht unerwähnt bleiben: Blöcke bringen den Boden näher heran und erleichtern so eine gesunde Ausrichtung in vielen Asanas. Beispiel: Nutze einen  Block, um in einem gedrehten Sprinter die neutrale Wirbelsäule sicherzustellen.

Ich freu mich, wenn die eine oder andere Anregung dabei war und wünsch dir viel Spaß beim Ausprobieren! Wenn du mal mit mir gemeinsam üben möchtest, komm gern mal in eine meiner Stunden in Wien 🙂